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the body of power - the power of body; Programm

Nächstes Ereignis:
Vorträge in der Halle 6, Kreativquartier
Donnerstag 07.12.2017 19:00 – 21:00 Uhr
Nach den Performances in den letzten Wochen werden am Donnerstag, den 30.11.2017, dzwei Künstlerinnen des Projektes BEYOND RITUAL   einen theoretischen Einblick in ihr künstlerisches Schaffen mit Bezug auf das Projekt BEYOND RITUAL geben.
Was ist ein Ritual? Wissen wir das heute überhaupt noch? Ersetzt die immer populärer werdende Performancekunst unser Bedürfnis nach spirituellen Handlungen? Dieser Fragestellung beschäftigt sich  das Kunstprojekt BEYOND RITUAL seit dem Oktober 2017. Insgesamt 7 Life - Performanceveranstaltungen und Rituale von Künstlerinnen aus Trinidad, Ghana, Polen,  Israel, Spanien und natürlich auch München haben in und um München herum bereits stattgefunden. Wissenschaftliche Vorträge zu Inhalten und Fragen rund um die Thematik: Kunst und Spiritualität wurden im Kulturzentrum Gasteig und in der evangelischen Stadtakademie abgehalten.
Die letzten Möglichkeiten, sowohl Life Performances als auch theoretische Vorträge zu besuchen haben Sie nun bei folgenden Events auf dem Kreativquartier am Leonrodplatz:

Yishay Garbasz: „Das Erbe posttraumatischer Erinnerungen"
Raquel Ro: „Verlagerte Öffnungen"
Im Anschluss Dikussion mit dem Publikum.
Die Vorträge werden in Englisch gehalten.
Eintriff frei!

Ausblick: Performances von Raquel Ro und Yishay Garbasz am 21.12. ab 19 Uhr im Huberhäuslgarten und der Halle 6

performancebeyondritual@gmail.com
beyond-ritual@gmx.de


Workshops Beyond Ritual

08.12.2017 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Die workshops am 8.12.  sind die letzte Chance im Rahmen des Projektes im Spannungsfeld zwischen Schamanismus und Performancekunst ganz nah an die Protagonistinnen heranzukommen. Sie werden uns Einblick in ihre Erfahrungen aus ihrere eigener Arbeitspraxis und Methodik mitgeben. Inhalte wie Aufarbeitung eigener Traumata, Anleitungen zur Verinnerlichung eigener Kräfte und Heilungs Methoden bekommen wir exklusiv von zwei Künstlerinnen und einer Schamanin aus der jeweiligen Perspektive vermittelt.

10:00 -12:00 Uhr   Sabine Koschier "Schamanische Techniken zur Wahrnehmung und Reinigung unseres Energiekörpers"
13:00 -15:00 Uhr   Yisha Garbasz "Das Weben von Erinnerungen"
16:00 -18:00 Uhr   A K U Z U R U "Momentum"

Ort: Studio Doro Seror auf dem Kreativquartier am Leonbrodplatz
Anmeldung zu den Workshops unter: beyond-ritual@gmx.de
Kosten: 45 €



Beyond Ritual - the body of power - the power of body

Fünf Künstlerinnen aus verschiedenen Kulturkreisen und unterschiedlichem religiösen Hintergründen werden von Oktober bis Dezember in der Villa Waldberta im Rahmen des »artist-in-residence-Programm« des Kulturreferates der Stadt München zu Gast sein. In ihrer Heimat beschäftigen sich die eingeladenen Künstlerinnen in ihrer künstlerischen Arbeit mit Aspekten ihrer einheimischen Kultur und untersuchen mystische und spirituelle Traditionen ins besondere in Hinblick auf die Rolle der Frau.
Sie entwickeln gemeinsam mit lokalen Künstlerinnen und Ritualarbeiterinnen unterschiedlicher Herkunft Rituale und Performances. Anlässlich der 500 Jahrfeier der Reformation wendet sich das Projekt besonders der Rehabilitierung weiblicher Ritualarbeiterinnen, Hexen und anderen durch Weltreligionen verfolgten Frauen zu.
In der Performancekunst wird wie bei religiösen Ritualen eine bestimmte energetische Atmosphäre erzeugt, man führt Handlungen und Gesten bewusst durch und nutzt Objekte, die symbolisch aufgeladen sind. Wir wollen von und mit den Beteiligten lernen uns wieder mit „alten spirituellen Traditionen zu verbinden und durch rituelle Arbeit in der Kunst diese Tradition, die auch in Europa gewaltsam zerstört wurde, fortsetzen“. (Akuzuru)

- A K U Z U R U (Trinidad), Dimple B Shah (Indien), crazinisTartisT(Ghana), Marta Bosowska(Polen), Yishay Garbasz(Israel/England)
- Nina Boas(Gastkünstlerin), Sabine Ost (Pfarrerin i.R.), Raquel Ro, Sabine Koschier und Bärbel Bentele(Schamaninnen) und neu dazugekommen: Toffaha (Christoph Nikcolaus und Rasha Ragab)


Foto: Martina Marini Misterioso

Liesl von Willendorf, Installation und Interaktion

Eine ca. drei Meter große Nachbildung der Venus von Willendorf wird zur Stickliesl umfunktioniert.
An verschiedenen Veranstaltungen können die BürgerInnen gesammelten Plastikmüll in Form von Tüten und Folien zu Strickwürsten verarbeiten und diese als eigenes Kunstwerk mitnehmen.
Die Liesl, hier Zeugnis uralter Kulturtätigkeit der Menschen, verdaut quasi das Material, das wir ihr füttern und verwandelt den Müll in zweckfreie „Exkremente“- zu Kunst.
Durch Umwandlung von Müll zu Kunst durch Künstlerin und VerbraucherInnen wird Plastik aus der Müllproduktionskette herausgenommen.

Zur Finanzierung der Herstellung der „Liesl“- Skulptur  werden noch Sponsoren gesucht!