Hancing


Hommage an Cindy Sherman
Bodyparts in Bewegung.

Ablauf
Im Ausstellungsraum sehen die BetrachterInnen eine Liveprojektion der Szene: In einer Upside down Position hängt die Künstlerin so bekleidet an einem Reck, dass der Betrachter annehmen muss, ihre dünnen, beweglichen Arme sind ihre verkrüppelten Füße. Es scheint, dass das aus Körperfragmenten zusammengesetzte Wesen tanzt. Die Performance schafft Bewusstsein für Personen mit Handicaps

Konzept
Cindy Sherman befasste sich in einer Reihe von Fotografien mit Prothesen von Körperteilen (1999/untitled). Zusammenstellungen dieser künstlichen Körperteile ergeben Bilder von merkwürdig verstümmelten, menschlichen bzw. puppenartigen Wesen. Ich erweitere ihren Ansatz dieser Umsetzung durch die Komponente Bewegung: Das aus Körperfragmenten zusammengesetzte Wesen tanzt.
Die ungewohnten Proportionen der Körperteile und die Verrenkungen der Gliedmaßen in für sie anormale Positionen erwecken den  Eindruck eines deformierten Körpers. Die vermeintlichen Füße wirken instabil und gehandicapt wegen ihrer erhöhten Mobilität.

Juli 2006, Akademie der bildenden Künste, München

Equipment: Kostüm, Reckschaukel, Videokamera, Beamer, Raumelement

Dauer: ca. 10 Minuten

Video und Stills: Saba Bussmann

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